Yu maret pinis?

Yu maret pinis?

Yu maret pinis?

“Bist du schon verheiratet?”

Diese Frage haben wir hier in Papua Neuguinea schon sehr oft gehört. “Ich habe nämlich eine Tochter…”

So oder so ähnlich lautet hier ein Gesprächsbeginn mit uns. Wir, das sind momentan Daniel (Mission EineWelt, aus Bayern), Milo und Tore. Zusammen leben wir in Asaroka in den Eastern Highlands und lernen die landeseigene Sprache Tok Pisin.

Jeden Morgen werden wir hier wach, durch eine Vielzahl an uns noch unbekannten Geräuschen (Untertreibung) und der hier sehr früh aufgehenden Sonne. Danach gehen wir üblicherweise zusammen mit Dominique, unserem hauseigenen Lehrer, ans Frühstücken und Kohlrabi pflanzen. Der Tag endet dann auch immer sehr schnell, da wir natürlich alle unser Zeitgefühl verloren haben und die Sonne hier auch seeehr zeitig hinter den himmlischen Bergen verschwindet. Der Tag endet genauso schnell wie dieser Blogeintrag. Mehr gibt es dann beim nächsten Mal…

 

Nein okay, in unserem ersten und einzigen gemeinsamen Artikel wollen wir schon noch ein bisschen mehr schreiben…

Nach einem sehr anstrengenden, 35-stündigen Flug und einem intensiven Jetlag sind wir beide erst einmal nach Lae gekommen um dort unseren Mentor Thorsten zu treffen, der uns auch gleich die zweitgrößte Stadt des Landes gezeigt hat. Ein Höhepunkt war hier sicherlich das Fahren auf der Pick-Up Ladefläche und dem dabei kurzzeitig spürbaren kühlen Wind. In Lae, oder generell an der Küste ist es nämlich sehr warm. Okay untertrieben, selbst nach diesem krassen deutschen Sommer war das Klima in Lae echt ungewöhnlich. Viel Spaß in Finschhafen…

Am Sonntag sind wir dann in einem Jeep von der Küste in das Hochland gefahren. Eine echt interessante Fahrt, auf der wir sehr viele verschiedene Eindrücke von dem “Paradise” bekommen haben. Kokosnuss trinken, geröstete Banane essen, frischen Fisch an der Straße kaufen – wer macht das schon auf einer Autobahnfahrt in Deutschland. Nun gut, Autobahnen gibt es hier auch nicht, dafür sehr spannende Straßenverläufe mit (fast) keinen Schlaglöchern.

In Asaroka haben wir dann unseren schwäbischen/fränkischen/bayrischen (was auch immer) Mitfreiwilligen Daniel getroffen und zusammen haben wir angefangen liklik Pidgin zu lernen, mit Kindern auf Spinnenjagd zu gehen oder auch mit Isaac runter zum Fluss zu gehen. 80 Höhenmeter Unterschied sind da auch eher ungewöhnlich für uns 🙂 So mancher Hamburger hat hier seinen ersten Berg beschritten und gleich die erste Feuertaufe hinter sich gebracht.

Nach einer Woche geht es nun aber auch schon wieder auseinander, da wir alle an unsere verschiedenen Stellen im Land gehen. So haben Tore und Milo ihren ersten Einzelpassagierflug. Mitte nächster Woche sind wir dann, wenn alles klappt (PNG – Land of the unexpected), an unseren Stellen verteilt.

 

Fazit: PNG ist ein super aufregendes und liebes Land. Das Auswärtige Amt hat Unrecht! Wir freuen uns so sehr auf die nächsten Wochen! Die Land ist so unterschiedlich, wie es die 820 Sprachen sind…

Lukim yu!

Milo, Daniel na Tore

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *